Installation Raspberry pi und Owncloud

MIr geht es darum, meinen Raspberry als Webserver von Zuhause freizugeben um z.B. Owncloud dort zu betreiben und nicht mehr mit meinem NAS im Netz zu stehen. Anleitungen hierfür gibt es recht viele, aber alle sind unterschiedlich.
Ich hab mir nun aus allen Anleitungen meine Version zusammengbastelt und hier niedergeschrieben, falls ich es noch mal installieren muss.

  • Download OS
    Is grad n Debian Wheezy (2012-09-18). Mir wäre zwar Fedora lieber gewesen und habs auch am Anfang damit gestetst, daber das läuft sehr Instabil.
  • Unzip (wie auch immer)
  • Das Debian auf die SD Card schieben:
       dd bs=4 if=whatever.img of=/dev/sdb
    Statt /dev/sdb das nehmen, was auch immer grad die SD Card ist (siehe df -h)
    !Achtung! nicht /dev/sdb1 sonst packt ihr das Betriebssystem nur auf eine Partition.
  • Einbaun, alles Einstecken (Tastatur, Bild, Netz und Strom) und booten.

Erster Boot und Grundconfig :

  • raspi-config startet automatisch (kann aber später mit raspi-config jederzeit wieder gestartet werden.
    Einstellungen:
    expand rootfs, change password, locale, tomezone,  memory split (240/16), boot without x, ssh on
  • und nochmal reboot

Dabei kann im Prinzip alles abgesteckt werden und über SSH passieren… ich habs für den Fall der Fälle mal überall drangelassen und lieber öfter rebootet zum schaun ob alles reboot-fest sauber eingerichtet ist.

Zweiter Boot und weitere Config

Arbeit als root

  • apt-get update
  • apt-get upgrade
  • echo “alias ll=’ls -l’” >> /etc/bash.bashrc
  • vi /etc/hostname
    -> raspberry
    Brauch ich eigentlich nicht, da das der Router übernimmt, is nur das überall gleich ist.
  • vi /etc/fstab
    -> obelix:/volume2/Webserver /mnt/webserver nfs defaults 0 0
    Ich will mein Webspace aufm NAS haben, und das heißt obelix
  • update-rc.d rpcbind enable
  • update-rc.d nfs-common enable
    brauch ich für den NFS Mount.
  • reboot & test
       df /mnt/webserver
    ob der aufn Obelix zeigt.

Webserver & MySQL

  • Apache und PHP
    apt-get install apache2 php5 libapache2-mod-php5 php5-gd
  • Document Root auf den Webserver biegen:
    vi /etc/apache2/sites-available/default
    => DocumentRoot /mnt/webserver
    => AllowOverride All
  • Datenbank
    apt-get install mysql-server mysql-client php5-mysql
    (Dabei Kennwort vergeben)

Owncloud

  • Runterladen (wget)
  • auspacken
  • Configurationsscript durchlaufen lassen
  • Fertig

LAN und Internet

Die Anleitung ist nur für ein gesicherters LAN gedacht. Bevor man das ganze nun im Router fürs Internet freigibt, sollte man sich nochmal mit dem Thema Sicherheit auseinandersetzten. Auf dieses Thema gehe ich hier nicht ein, da ich nicht weiß ob so etwas irgendwie gegen mich verwendet werden kann.

Sedo und der Betrug mit .com Domains

Bei meinen derzeitigen Umzügen ist mir die Idee gekommen nicht mehr benötigte Domains zu verkaufen. Es handelt sich um 5 Domains, die mich ansonsten Jährlich irgendwas zwischen 25 und 60 Euro kosten.
Für Domain an- und verkäufe hatte ich als einzigen großen Anbieter Sedo im Kopf und dachte mir diese dort solange einzustellen, bis die bezahlte Zeit endet.

Auf Sedo selbst habe ich nach meinen Domainnamen eher zum Spaß gesucht und mir ist aufgefallen, daß jede meiner Domains schon als .com Domain registriert war. Ein whois und nslookup ergab letztendlich ein ganz anderen Blick auf die Sache.

Wie es aussieht wird JEDE .com Domain als vergeben angezeigt, um hier an eine “Vermittlungsgebühr” von 69 Euro zu kommen.

Laut §263 unseres Strafgesetzbuch:

(1) Wer in der Absicht, sich oder einem Dritten einen rechtswidrigen Vermögensvorteil zu verschaffen, das Vermögen eines anderen dadurch beschädigt, daß er durch Vorspiegelung falscher oder durch Entstellung oder Unterdrückung wahrer Tatsachen einen Irrtum erregt oder unterhält, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

(2) Der Versuch ist strafbar.

Voraussetzung für den Betrug ist zunächst eine Täuschungshandlung des Täters und dies ist hier eindeutig gegeben. Da die Sedo Holding Group den Sitz in Deutschland hat, würde ich empfehlen, die Geschäftsleitung mal für nen Monat weg zu sperren. Alles andere hat keine Wirkung.

Somit hat Sedo nicht nur Probleme mit Betrügern auf ihrer Plattform, sondern zählt selbst auch zu diesen. Lieber kündige ich meine Domains nun einfach, als so etwas zu unterstüzen…

Imap Postfächer Synchronisieren

Domainfactory.de, Webspace-Verkauf.de, Tophoster.de, einbisschen Adeska und Host Europe jetzt Alfahosting.de und One.com… ich habe schon viele Provider getestet. bei jedem Umzug zieht man natürlich auch die Emails nach. Selbst bei einem Paketwechsel will man sein auf die Jahre angesammeltes Emailarchiv in Sicherheit wissen…

Genau darum gehts heute. Wir richten 2-3 Emailkonten ein, welche immer den gleichen Stand haben, ohne dass sie jemals etwas beim anderen Konto löschen.

Das Ganze sollte Automatisierbar sein, also kein Evolution/Thunderbird geschubse.

Unter Fedora ist die Lösung super-einfach:

yum install imapsync
imapsync <konto1> <konto2>

der Syntax für die Konten ist:

imapsync \
–host1 imap.server1.de –user1 hans –password1 key1 \
–host2 imap.server2.de –user2 dampf –password2 key2

Jetzt wird alles von hans nach dampf kopiert.

Quellen: http://www.linux-magazin.de/Heft-Abo/Ausgaben/2008/01/Weg-vom-alten-Eisen und http://www.phpgangsta.de/email-postfacher-synchronisieren-mit-imapsync

recht viel mehr gibt es hierzu schon nicht zu sagen, oder ist in den Links.

Drupal 7.15 auf Alfahosting.de

Anleitung / Checkliste um Drupal 7.15 auf Alfahosting.de mehrmals installieren zu können.

Grund: Ich habe meinen Server gekündigt und registriere für jeden Kunden ein eigenes Paket. Warum ich mich hier für Alfahosting entschieden habe kann ich evtl. mal schreiben, is aber schwer, da ich dabei andere Öffentlich schlecht machen würde und kein Interesse an Stress hab.

Beitrag Öffentlich: Weil nix brisantes drin steht und evtl. jemand Arbeit sparen kann

Here we go…

A) Vorbereitung

  1. Einstellungen im Alfahosting Kundencenter vornehmen.
    display_errors: on
    memory_limit: 64M
  2. Ordner anlegen und Subdomain einrichten,
    Falls die Installation in einem Unterordner oder Subdomain gewünscht wird.
  3. Drupal per FTP auf Webspace befördern.
    Standard Upload, keine Besonerheiten.
  4. Sprachpaket nachladen
    Download von: http://localize.drupal.org/translate/languages/de
    Upload in: /profiles/standard/translations/

B) Basis Installation

  1. Standard
  2. Deutsch
  3. Datenbank Konfigurieren
  4. Seite Konfigurieren


C) Modul WYSIWYG inkl TinyMCE Installation

  1. WYSIWYG als Modul installieren (http://drupal.org/project/wysiwyg)
    - Module, Neues Modul
    - Copy Paste von Internetseite
    - Installieren, Aktivieren, Fertig
  2. TinyMCE(+LanguagePack) Downloaden und ins richtige Verzeichnis schieben. http://tinymce.moxiecode.com/download.php
    Nach: /sites/all/libraries/tinymce
    Muss vorhanden sein:
    sites/all/libraries/tinymce/jscripts/tiny_mce/tiny_mce.js
  3. Konfiguration – WYSIWYG
    TinyMCE als Standardeditor auswählen
    Bei Filtered, Full und Plaintext auf Eigenschaften gehen und Einstellungen Tätigen
    Basic: Deutsch auswählen
    Buttons: Alles oben was schwarz ist.

D1) Theme erstellen Möglichkeit A: Dump von ZEN

  • ZEN unter http://drupal.org/project/zen downloaden und in sites/alle/themes/ entpacken
  • das Verzeichnis STARTERKIT in sites/alle/themes/ kopieren
  • das Verzeichnis STARTERKIT umbenennen ‘meinthema’
  • STARTERKIT.info.txt umbenennen in meinthema.info
  • meinthema.info öffnen und Namen und Description einfügen
  • template.php und theme-settings.php nach STARTERKIT durchsuchen und mit meinthema ersetzen
  • zum Schluss im Backend von Drupal unter Design das eigene Thema meinthema aktivieren und als Standard festlegen

… Jetzt folgt die Hauptarbeit. CSS Anpassungen, Template-Anpassungen…

D2) Theme erstellen Möglichkeit B: Selber machen

  • Verzeichnis erstellen
    sites/all/themes/abc_123
  • Dateien erstellen
    abc_123.info
    name = Name des Themes
    description = Berschreibung des Themes
    core = 7.x
    stylesheets[all][] = style.css
    screenshot = images/screenshot_theme.jpg (optional)
    regions[header] = Header
    regions[navigation] = Navigation
    regions[content] = Content
    regions[footer] = Footer
    regions[admin] = Admin
    style.css
    <Standard CSS – Regionen können als Class angesprochen werden.
    ID’s werden in Template Datei angegeben.>
  • Datei
    [root]/modules/system/page.tpl.php
    ins Theme kopieren und anpassen.
    Hier können ID’s vergeben werden fürs CSS
  • Cache unter Konfiguration-Entwicklung-Leistung löschen

Weitere Informationen:

  • MySQL Daten werden gespeichert in : /sites/default/settings.php (! Datei ist auf 444)

much fun … :wq!

Fedora 17 mit Gnome 3.4 – Checkliste bei Neuinstallation (2012-06-14)

Wie schon bei Fedora 15 ist bei Fedora 16 auch kein fertiges installscript rausgekommen. Um für mich nicht zu vergessen wie ich was installiert habe mache ich wie bei den anderen Beiden mit einer kleinen Anleitung weiter.

Wie gehabt ein Dankeschön an:

Wie auch bei den anderen Artikeln wird dieser weiter aktualisiert und dient für mich als Checkliste für eine Neuinstalltion. Ziel ist es immernoch, irgendwann ein Post-Install-Script zu basteln, um ein frisch aufgesetztes Fedora per “Mausklick” einzurichten. Ideen sind herzlich willkommen. Tools und alles sind diesmal ohne Erklärung *muss-faul-sein*.


Während Installation


  • Mit Temp-User installieren, da mit UID-Config die weitere Config abbricht.
  • User mit ID vom NAS anlegen
  • User in sudoers eintragen und Temp-User löschen

YUM


Durchführen als: root

Erstmal alles installierte auf einen aktuellen Stand bringen und die wichtigsten Tools installieren.

1) Standardrepos

yum -y update
yum -y install wget p7zip xterm perl php python
yum -y install lshw autofs nmap showmount openmotif
yum -y install @office libreoffice-langpack-de
yum -y install gimp inkscape liveusb-creator
yum -y install gwibber filezilla icedtea-web

(TODO: Noch prüfen ob ichs wirklich brauche: yum -y install gconf-editor livecd-tools grub2-efi )

2) Von Fedora unterstützte Repos ( http://rpmfusion.org )
( Weitere Infos unter: http://www.fedorawiki.de/index.php/Liste_der_Repositories )

yum -y localinstall --nogpgcheck http://download1.rpmfusion.org/free/fedora/rpmfusion-free-release-stable.noarch.rpm
yum -y localinstall --nogpgcheck http://download1.rpmfusion.org/nonfree/fedora/rpmfusion-nonfree-release-stable.noarch.rpm
yum -y localinstall --nogpgcheck http://rpm.livna.org/livna-release.rpm
yum -y update
yum -y install gstreamer-plugins-ugly gstreamer-plugins-bad gstreamer-ffmpeg
yum -y install samba samba-client cifs-utils
yum -y install vlc libdvdcss
yum -y install picard-freeworld
yum -y install libXm.so.4 libasound.so.2

Adobe Flash Plugin installieren

 # 32 BIT
 yum -y localinstall --nogpgcheck http://linuxdownload.adobe.com/adobe-release/adobe-release-i386-1.0-1.noarch.rpm
 # 64 BIT
 yum -y localinstall --nogpgcheck http://linuxdownload.adobe.com/adobe-release/adobe-release-x86_64-1.0-1.noarch.rpm

 yum -y update
 yum -y install flash-plugin

Firefox neu starten


Applikationen


  • Virtualbox
  • Handbrake
  • ICA Receiver
  • mediainfo

VirtualBox hat aus den oben angegebenen Repos nicht mehr funktioniert, aufgrund von Abhängigkeiten. Der alte Weg geht aber (root):

wget --directory-prefix=/etc/yum.repos.d/ http://download.virtualbox.org/virtualbox/rpm/fedora/virtualbox.repo
wget -q http://download.virtualbox.org/virtualbox/debian/oracle_vbox.asc -O- | rpm --import - 
yum -y update
yum -y install VirtulBox-4.1 gcc dkms

REBOOT

/etc/init.d/vboxdrv setup

Einstellungen


als User ausführen

# Uhr im Panel mit Datum
gsettings set org.gnome.shell.clock show-date true
# Kalender im Panel mit Wochennummer
gsettings set org.gnome.shell.calendar show-weekdate true
# Icons auf Desktop (funzt nur nach Nautilus-Start)
gsettings set org.gnome.desktop.background show-desktop-icons true
# Hintergund mit Rechtsklick auf Desktop ändern
gsettings set org.gnome.desktop.background draw-background true

Hier gibts weitere Infos dazu:

gsettings list-recursively org.gnome.shell
gsettings list-keys org.gnome.shell.clock
gsettings list-recursively org.gnome.shell | awk '{print $1}' |sort -u |awk '{print "echo \"\# " $1 "\"\ngsettings list-keys " $1 }' | sh

 


Firefox



Brother MFC-490CW


Ich hab grad nur den Drucker / Scanner da, also mach ich mal nur dafür ne Installationsanleitung.

Drucker:

Am Anfang muss man sich zwischen CUPS und LPR entscheiden. Hab irgendwo gegooglet, dass CUPS der Nachfolger von LPR ist. Ebenso soll CUPS die LPR gedings Emulieren können. Fazit: CUPS.

1) Hier das rpm runterladen: Brother
2) Falls noch nicht passiert glibc installieren ( yum install glibc ) weil voraussetzung
3) rpm 1 (LPR) installieren
4) rpm 2 (CUPS) installieren
5) im Browser auf: http://localhost:631/printers wechseln
6) … normal sollt da n Drucker sein

Oder:

Run system-config-firewall and allow the services listed in the error message
“mdns, ipp, ipp-client and samba-client enabled on firewall”
Then re-run System settings > Printers > add new printer > Network

Scanner:
1) brscan3 und scan-key-tool für die jeweilige Version herunterladen: Brother ( 32 Bit / 64 Bit )
2) Beide rpms installieren ( Grafisch oder per “yum –nogpgcheck install *.rpm” )
Wenn alles funktioniert hat tauchen beide hier auf: rpm -qa | grep
3) Netzwerkscanner Eintrag hinzufügen:
brsaneconfig3 -a name=Brother-Scanner model=”MFC-490CW” ip=192.168.178.40
Test: brsaneconfig3 -q
4) fuhunsszt
Das Scan-Key-Tool hat einfach funktioniert. Falls ned geht kann man schaun ob das Keytool den Scanner findet ( brscan-skey -l ).

Quellen:
Allgemein: http://welcome.solutions.brother.com/BSC/public/eu/de/de/model_top/colormfc/mfc490cw_all.html?reg=eu&c=de&lang=de&prod=mfc490cw_all
Printer Pakete: http://welcome.solutions.brother.com/bsc/public_s/id/linux/en/download_prn.html#MFC-490CW
Scanner Pakete: http://welcome.solutions.brother.com/bsc/public_s/id/linux/en/download_scn.html#brscan3

 


Sonstiges / Spielwiese


sudo gedit /usr/share/gnome-shell/theme/gnome-shell.css # Komplettes CSS anpassen

Zum Nicht vergessen:
————————–
Theme neu laden : Alt + F2 rt
Shell neu laden : Alt + F2 r
Javascript Debug : Alt + F2 lg

Quelle: https://live.gnome.org/GnomeShell/CheatSheet


Quell- und Linksammlung


Anpassen des Themes: https://bbs.archlinux.org/viewtopic.php?id=117936
Gnome 3 Tips: http://www.dnmouse.org/autoten/gnome-3-extra-tips.html
Allgemeines: http://forums.fedoraforum.org/
Das Gleiche wie hier: http://www.mjmwired.net/resources/mjm-fedora-f15.html
RPM: http://rpmfusion.org/Configuration
Grundsätzliches Verständnis Part 1: http://blog.fpmurphy.com/2011/05/more-gnome-shell-customization.html
Grundsätzliches Verständnis Part 2: http://blog.fpmurphy.com/2011/04/gnome-3-shell-extensions.html
Noch n Link: http://forums.fedoraforum.org/showthread.php?t=246491

http://blog.fpmurphy.com/2011/03/customizing-the-gnome-3-shell.html

 


TOD-O


  • WLAN ( Zuhause / Handy Hotspot / Firma / Schwiegerleuts )
  • Firefox
    ( Sync, View ohne Addonleiste, Downloadpfad,… )
  • Saubere Obelix Anbindung baun
  • VirtualBox Konfigurieren
  • Aus Grub.conf werfen was man ned braucht
  • Einrichten von Gwibber (Twitter, Facebook )
  • Evtl auf Deutsch umstellen
  • bluetooth am start aus
    ( http://www.fedoraforum.org/forum/showthread.php?t=248885 )
  • Ruhezustand und Suspend testen
  • Mit Nvidia Treibern beschäftigen und switch bei 2 Grafikkarten
  • Maus Speed anpassen
  • Nettes Hintergrundbild am Login einstellen
  • Touchpad bei Laptop (Speed, Doublefingerscroll und Click bei Toch)
  • VLC als Standardplayer für Sound&Video
  • Installation aktueller Citrix Xenapp Client Reciever irgendwas
  • ( evtl Phoenix Downloaden )
  • 32/64 Bit weichen einbauen, damit man es nicht manuell wählen muss
  • Repo suchen: mediainfo (http://mediainfo.sourceforge.net/de/Download)
  • brauch ich das? yum -y install gnome-shell-extensions-drive-menu

… Weiteres folgt, muss erst basteln.


Versionisierung des Artikels


2012-06-09 :: Durchgehen der ersten Installation nach Fedora 16 Liste
2012-06-14 :: Virtualbox alter Weg

 

Fedora – NAS – große Musiksammlungen

Hallo,

kleiner Zwischentest: NAS per NFS und Gigabit angebunden (mount per fstab) ca. 54.000 Files in ungefähr 40.000 Ordnern (sehr gepflegte Unordnung). Um eine einfache Out-of-the-Box Lösung zu finden, ein einfacher Test:

  1. Mit den richtigen Repos eine einfache Installation für Noobs wie mich:
    yum install -y clementine banshee tomahawk rhythmbox amarok exaile audacious quodlibet gmusicbrowser
  2. Jedes Programm öffnen
  3. Einstellungen öffnen
  4. In jedem Programm den gemounteten Ordner einstellen
  5. Warten

Nach ca. 6 Stunden habe ich bei den ersten 4 ein Fazit gezogen, die weiteren 5 kamen danach. Ansonsten hab ich einfach mal 2 Kategorien gemacht

Bedingungen:

  • Import der Dateien läuft ohne Probleme durch
  • Mit allen Dateien Importiert ist noch immer ein flüssiges Bedienen möglich
  • Wenig Probleme oder Fehler mit den Dateien

Bewertungspunkte

  • Wenig Abhängigkeiten bei der Installation.
  • Gesamtbild der Software (Usability)
  • Geschwindigkeit des Programmneustarts
  • Einfacher Umgang mit Einzelnen Liedern / keine Abhängigkeit von Alben oder Playlists
  • Erweiterbarkeit und mitgebrachte Tools

Wenn die Bedingungen nicht erfüllt sind ist die Software einfach raus. Für jeden erfüllten Bewertungspunkt gibt es einen Punkt. Also Maximum ist 5 Punkte. Hier meine kleine Zusammenfassung der Programme. Ergänzungen und andere Ansichten sind gern in den Kommentaren gesehen. Ein Fazit müsst ihr selbst ziehen, ich verwende für mein Zwecke noch Rhythmbox.

Nun aber zur Software:

Banshee (raus)
ist bei 36% Import seit 2 Stunden stehen geblieben. Braucht aber immer noch ca. 300% CPU (3 von 4 Kernen) und regiert nicht… Abschuss und Abschluss, Banshee is raus. Dafür auch noch das mit Mono ein ganze Menge mit installiert wurde, hätte ich mehr erwartet.

Clementine (raus)
Steht da mit 100% Importiert, spielt alles ab aber hat 9x “LibraryBackend: database is locked Unable to fetch row”. Nachdem hier im Clementine Issue Tracker ein ganzer Haufen an Meldungen dazu existiert, aber nirgends eine einfache Begründung steht und da immer noch steht das meine Bibliothek leer ist, obwohl da schon Musik spielt… zumindest lief der Import schon mal fertig durch. Würde das Meiste zwar erfüllen, aber für Runde 2 ist es aber meiner Meinung zu wenig. Out-of-the-Box ist irgendwie was anderes.

Tomahawk (raus)
Schritt eins (Import) war 1A. Tomahawk steht mit allen Liedern da und wartet auf seinen Einsatz. So dann geht’s mal zu Schritt 2, der Usability. Alles wird in einer My Collection angezeigt. Hier funktioniert das auswählen, scrollen und Cover im Netz suchen einwandfrei, das aufklappen hängt jedoch ab und zu. Hier ist alles Grundsätzlich nach Interpret und dann nach Album sortiert. Die Songs selbst kommen erst nach doppeltem aufklappen zum Vorschein (was ja manchmal hängt). Abspielen kann man diese auch nicht einfach in der My Collection “Alle nach Zufall” oder sowas, sondern muss über eine Queue oder Playlist arbeiten.Wenn man Versucht alle Lieder in eine Playlist zu packen is Tomahawk etwas überfordert und bleibt hängen. Nachdem ich ihm etwas Zeit gegeben hab wurde auch dieser abgeschossen und abgeschlossen. Des weiteren passt das Fenster mit aktivierten Footnotes nicht mehr sauber in den Gnome 3 Desktop. Auflösung von meinem kleinen war mit 1366×768 wohl zu niedrig für die Programmierer. Schließen des Programms dauert so lange bis Fedora es per “Force Quit” beenden möchte. Zu viele Fehler -> Ich wills mir gar nicht mehr weiter anschaun und bin so frei: Bedingungen nicht erfüllt.

Rhytmbox (5/5)
ist wegen Banshee hängengeblieben. Nach Abschuss von Banshee ist der Import weiter und komplett durchgelaufen. Alle Lieder stehen in einer großen Liste bereit und das Fenster hängt beim ersten Doppelklick. 30 sec. später spielt aber alles einwandfrei, flüssige Bedienbarkeit ist jedoch was anderes. Rhythmbox ist immer ein paar Sekunden einwandfrei zu Bedienen und hängt dann immer ein paar Sekunden… Nach einem Neustart und wenn Rhythmbox alleine läuft ist das ganze nicht mehr aufgetreten, also kanns gut sein, dass es von einem der Anderen kam. So funktioniert alles und keine Fehler vorhanden, also auf in die Bewertung.

  • Wenig Abhängigkeiten bei der Installation.
    Is bei Fedora im Standard dabei, besser geht’s nicht. Daher 1 Punkt.
  • Gesamtbild der Software (Usability)
    Einfach, übersichtlich, besser geht’s nach meinem Geschmack kaum. Super Integration in den Desktop (wen wundert’s) und schönes Einstellungen-Menü. Volle Punkte: 1.
  • Geschwindigkeit des Programmneustarts
    Schnell da und Einsatzbereit. 1 Punkt
  • Einfacher Umgang mit Einzelnen Liedern / keine Abhängigkeit von Alben oder Playlists
    Eine große Gesamtliste von der man aus in Playlists schieben kann. Ein schöner Filter, der auch ohne extra eine Playlist zu erstellen verwendet werden kann. Von daher 1 Punkt.
  • Erweiterbarkeit und mitgebrachte Tools
    Viele Plugins, von Haus aus alles da was man braucht: 1 Punkt.

Amarok (0/5)
Nervt beim Installieren schon mit dem halbem KDE Desktop. Beim ersten Start dann mit Amazon Store Config und während den Einstellungen mit einem “The certificate has expired” von irgend nem Katalog. Der “Scanning Music”-Balken danach steht wie eingefroren. Keine Prozentangabe, keine Anzahl wie viele schon importiert wurden, wenn man nicht nach ner Stunde nochmal hinschaut würde wo der Balken ist, denken man das Programm ist schon tot. Nach dem Einlesen stand Amarok mit einer Riesen Fehlermeldung da. Doppelte Lieder nach UID. Das erklärt warum er solange gebraucht hat. An sich keine schlechte Sache die Meldung, jedoch muss man sich so was von auf den unformatierten Text konzentrieren bis man versteht was der von einem will, dass die Meisten wahrscheinlich schon auf okay drücken bloß des Schriftbilds wegen. Die Oberfläche danach ist gewöhnungsbedürftig. Ebenfalls ist alles wie bei anderen nur nach Alben sortiert. Hier lässt’s sich’s jedoch mit wenigen Klick um konfigurieren. Die Bedienung ist flüssig (wenn man nicht auf “Organize Files” drückt) und die Funktionalität die Amarok mitbringt ist riesig. Die Oberfläche ist grottig, hier ist nichmal n Stop Knopf irgendwo im Bild. Zumindest die erste Runde hat Amarok aber mal geschafft.

  • Wenig Abhängigkeiten bei der Installation.
    Wenig ist das halbe KDE nicht gerade: 0 Punkte
  • Gesamtbild der Software (Usability)
    Siehe Neustart
  • Geschwindigkeit des Programmneustarts
    Braucht sehr lang nach ner gewissen Zeit aus. Der Lüfter geht hoch und der Amazon Store nervt jedes mal. Der Neustart ist so lange, das er hier für mich als “raus”-Kriterium zählt und Amarok ist draußen.
  • Einfacher Umgang mit Einzelnen Liedern / keine Abhängigkeit von Alben oder Playlists
    Im ersten Blick wars ganz ok.
  • Erweiterbarkeit und mitgebrachte Tools
    Viele Plugins was is so gesehen hab – wird nicht weiter betrachtet

Audacious (1/5)
Irgendwie sucht der durch die ganze Sammlung, aber scheinbar nur nach Playlists. Ich kann probieren was ich will. 3 Import/Openvarianten, einmal Drag’n'drop. Nach einem kurzen Besuch bei Google und einem weiteren yum install audacious-freewold-mp3 klappts auch mitm Nachbarn. Nach dem einlesen ist da eine Super-light-wight Oberfläche. Reagiert sehr flott und man kann einfach alles erreichen. Auf in Runde 2.

  • Wenig Abhängigkeiten bei der Installation.
    In meiner Installation waren’s nur 3,8 MB => 1 Punkt
  • Gesamtbild der Software (Usability)
    Kein Filter, keine Überwachung von Ordnern bringt also viel Arbeit mit nach sich. daher 0 Punkte.
  • Geschwindigkeit des Programmneustarts
    Die Playlist ist bei Nichtspeichern wieder leer. Die Playlist wieder öffnen oder die Lieder Importieren dauert recht lang, ebenso wie Playlist exportieren… Daher 0 Punkte.
  • Einfacher Umgang mit Einzelnen Liedern / keine Abhängigkeit von Alben oder Playlists.
    Es hängt alles nur von Playlist ab. Für mich macht Audacious eher den Eindruck eines “ich klick im browser auf ein Lied”-Software als auf einen Player für eine Sammlung. 0 Punkte.
  • Erweiterbarkeit und mitgebrachte Tools
    eigentlich recht viele Plugins, aber auch wenn viel an ist kann die Software nicht wirklich mehr. 0 Punkte

Exaile (3/5)
Import relativ flott, Einstellungen übersichtlich. Bedienung mit voll beladenem Import kein Problem. Neustart der App geht auch flott, Wiedergabe simpel. Nur das OSD verschwindet hinter der Gnome 3 OSD Leiste. Jedoch muss man auch hier wie schon in Tomahawk 2x Aufklappen bis man zu nem Lied kommt, da auch hier die Alben im Weg sind. Jedoch ist das ganze etwas simpler gestrickt. Auf in Runde 2.

  • Wenig Abhängigkeiten bei der Installation.
    1,5 MB -> 1 Punkt
  • Gesamtbild der Software (Usability)
    eine einfache Liste (playlist) und eine kleine Liste. Alles in die Playlist bringt das Programm jedoch in Straucheln, wenn man die fertige Playlist “Entire Library” nimmt gehts einwandfrei. Shuffle funktioniert beim Filter. Nach etwas Verwendung zeigt sich aber, das es nicht gaaanz mit so vielen Liedern klarkommt. 0 Punkte.
  • Geschwindigkeit des Programmneustarts
    geht ganz gut. kurze Wartezeit und da ist es. 1 Punkt
  • Einfacher Umgang mit Einzelnen Liedern / keine Abhängigkeit von Alben oder Playlists
    Der Umgang mit der Collection funktoniert am Besten als “Entire Library”. Alben sind in der Collection immer im Weg und lassen sich auch nicht weg konfigurieren. 0 Punkte.
  • Erweiterbarkeit und mitgebrachte Tools
    Kann schon Einiges und bringt einiges mit. 1 Punkt.

gmusicbrowser (5/5)
Soll für extrem große Musiksammlungen gemacht sein. Dafür ist es im Import jedoch ziemlich langsam, was auch an den anderen liegen könnte die gleichzeitig darauf zugreifen. Nach dem Import geht es los mit “checking length/bitrate”… Das Icon sieht im Gnome3 Desktop doof aus, da dieses nicht 256×256 Pixel groß ist. Abspielen tuts dann sauber. Beim Schließen und so merkt man ein paar Hänger. Bei den verschiedenen Ansichten ist für jeden Geschmack was dabei. Auf in Runde 2.

  • Wenig Abhängigkeiten bei der Installation.
    6 MB geht noch: 1 Punkt
  • Gesamtbild der Software (Usability)
    Wirkt am Anfang etwas seltsam, geht aber dann doch recht gut. Man muss in der Lib erst die Filter setzen und dann auf Play Filter gehen wenn man nur einen Interpret haben möchte, aber das ist verschmerzbar. Einmal jedoch auf eeePC2, fullscreen oder Browser Layout gedrückt, gabs das zurück nur noch per Terminal in der Configfile. Keine Ahnung was die sich dabei gedacht haben… wenn man da nicht viel rumstellt ists ok. Daher 1 Punkt.
  • Geschwindigkeit des Programmneustarts
    In Ordnung. 1 Punkt.
  • Einfacher Umgang mit Einzelnen Liedern / keine Abhängigkeit von Alben oder Playlists
    Ist Handlebar. 1 Punkt.
  • Erweiterbarkeit und mitgebrachte Tools
    Plugins übersichtlich, möglich und gut ausgewählt: 1 Punkt.

Quod Libet (4/5)
Letzter in dieser Runde ist der mit dem komischsten Namen. Der Start ist nicht sehr überzeugend. Nicht nur wie Amarok auch keine Prozent Anzeige wie weit er ist, sondern nicht mal ein Balken bei dem man was Schätzen könnte, was bei großen Sammlungen doof ist (und es geht viel größer als meine). Auch wie gmusicbrowser nur ein kleines Icon, das vergößert doof aus sieht, aber hierum gehts grad nicht. Nach dem Import hat man eine übersichtliche Oberfläche, die mit der Menge der Lieder etwas überfordert ist. Erst nachdem man jeden Scrollbalken einmal rauf und runtergeschoben hat funktioniert alles flüssig. Aber es funktioniert, daher auf in Runde 2

  • Wenig Abhängigkeiten bei der Installation.
    gepackt unter 2 MB: 1 Punkt
  • Gesamtbild der Software (Usability)
    An sich sehr übersichtlich, jedoch nicht mal n Stop Button. Filter werden beachtet beim Abspielen, man findet sonst alles ganz gut. Bleibt beim Ende Imports und mitte des zweiten  Lieds hängen,
  • Geschwindigkeit des Programmneustarts
    Flott und einfach. 1 Punkt.
  • Einfacher Umgang mit Einzelnen Liedern / keine Abhängigkeit von Alben oder Playlists
    Playlists können hinzugeschalten werden, sind aber kein muss. einwandfrei. 1 Punkt
  • Erweiterbarkeit und mitgebrachte Tools
    einige Plugins, funktioniert aber so auch ganz gut: 1 Punkt.

Fedora 16 und Stromsparen

Hi und so,

ich hab auf meinem Laptop ( Asus u36jc ) einen Dualboot zwischen Windows 7 und Fedora 16. Das Windows System hat einen gewaltigen Vorteil im Vergleich zu Linux:

Die Akkulaufzeit.

Diese ist unter Windows bei etwa 7-10 Stunden und unter Fedora bei 2-3 Stunden. Dagegen möchte ich etwas tun und damit meine ich nicht, die md5 Summe von /dev/random berechnen, dass der Akku nur 30 Minuten hält sondern alles Unnötige von Board zu werfen.

An dieser Stelle möchte ich noch etwas klarstellen. Ich bin der Meinung ein System sollte in der Grundinstallation alles können was das System hergibt. Also was mein Linux mitbringt soll auch im Standard funktionieren.Ich möchte nicht nur weil ich z.B. mal Bluetooth verwenden möchte mich erst um eine Implementierung der Treiber kümmern oder mit usbmodeswitch irgendwas machen müssen.

Also folgende Schritte:

1) RC6 im Kernel aktivieren

Im Kernel 3.3 soll es sowieso Standard sein (link) und nach einem Bericht von heise.de hab ich beschlossen RC6 bei mir zu aktivieren. Bei meinem Laptop hat es gar nicht sooo viel ausgemacht, beim Macbook schon.

der Eintrag ist in der Datei /etc/default/grub erforderlich. Hier fügt man die Parameter “pcie_aspm=force” und “i915.i915_enable_rc6=1″ hinter “GRUB_CMDLINE_LINUX” ein. Damit diese Veränderung in Kraft tritt, muss man den Befehl “grub2-mkconfig -o /boot/grub2/grub.cfg” als root ausführen und neu starten.

2) Unnötige Dienste aus dem Systemstart entfernen

# for s in abrtd atd auditd avahi-daemon ip6tables iscsi iscsid mdmonitor portreserve livesys livesys-late; do echo "chkconfig $s off"; chkconfig $s off; done

Also das ist nun bei mir aus…

3) Verschiedenes nach dem Systemstart beenden

Hierfür basteln wir uns ein kleines Script, welches diverse Sachen nach dem Start wieder ausschaltet. Voraussetzung: yum install rfkill

Ich hab das Script wie folgt angelegt:

# touch /etc/rc.d/rc.local
# chmod a+x /etc/rc.d/rc.local
# vi /etc/rc.d/rc.local

Inhalt des Scripts:

#!/bin/sh

# Enable WLAN power management
if [ "x" != "x$(iwconfig | grep wlan0)" ]
then
	iwconfig wlan0 power on
fi

# Soundchip geht 1 Sek. nach Benutzung vom Netz
echo 1 > /sys/module/snd_hda_intel/parameters/power_save

# CPU im Sparmodus
for pool in mc smp smt; do
    sdev="/sys/devices/system/cpu/sched_${pool}_power_savings"
    [ -w $sdev ] && echo 1 > $sdev
done

# Hinweis: für die nachfolgenden Kommandos muss das Paket rfkill installiert sein
# Bluetooth aus
rfkill block bluetooth
# WLAN aus
# rfkill block wifi
# WWAN aus
rfkill block wwan

exit 0

 

Wer noch mehr machen möchte, in den Quelllinks unten ist noch einiges Potential.

Quellen:

 

UMTS Stick unter Fedora konfigurieren

Ich habe zu dem hier aufgeführten Problem eine ganze Zeit lang suchen müssen. Aus diesem Grund habe gibt es hier eine Zusammenfassung. Da sehr viele Foren und dergleichen schon Vorwissen voraussetzen und ich mich schwer tat, hab ich alles nochmal “für Dummy’s wie mich” formuliert.

Was gibt es für ein Problem mit UMTS Sticks?

Ich bin im Besitz einer MultiSim SimCard. Also ich hab Quasi mehrere SimCards mit der gleichen Nummer. Eine davon hab ich in meinem Smartphone, die andere in meinem UMTS Stick ( Globetrotter Option 431 ).

Nun habe ich folgendes Problem: Sobald der UMTS Stick unter Strom ist ( ein aktives Hub reicht, es muss kein Rechner angeschlossen sein ) kann ich nicht mehr angerufen werden. Jeder Anruf wird vom UMTS Stick abgelehnt. Das ist wie als wenn man beim Handy die Rote Taste drückt.

Wie bringe ich meinen Stick dazu nicht die Rote Taste zu drücken?

So ein USB Stick ist ein Modem und wird mit sogenannten AT-Commandos konfiguriert.

Wie kann ich nun die AT Kommandos an meinen Stick schicken?

Als erstes muss man wissen, wie der Rechner den Stick anbindet. In vielen Internetseiten steht: /dev/ttyUSB0 und 1 in manchen steht auch /dev/tty/USB0, bei mir ist aber weder das Eine, noch das Andere vorhanden. Wie bekomme ich raus, was ich machen muss. Die Antwort ist recht einfach. Man sieht im Systemlog nach, was passiert wenn man den Stick einsteckt:

# tail -f /var/log/messages

Stick einstecken

… modem-manager[1086]: <info>  (ttyHS1) opening serial port…
… modem-manager[1086]: <info>  (ttyHS3) opening serial port…
… modem-manager[1086]: <info>  (ttyHS2) opening serial port…
… modem-manager[1086]: <info>  (ttyHS0) opening serial port…

Somit geht die Spur schon mal zu ttyHS*, nur welches davon ist richtig. Ich habe auf Recht einfache weise alles ausprobiert. Man sucht sich einen ATBefehl, welcher lediglich eine Information abruft und mit dem man nichts kaputt machen kann und testet alle durch.

man macht also 5 Terminals auf (root) und sieht sich in vier davon eines der tty’s an

# cat /dev/ttyHS0
# cat /dev/ttyHS1
# cat /dev/ttyHS2
# cat /dev/ttyHS3

Im fünften Terminal probiert man nun den den ausgewählten AT Befehl aus. Bei mir war es “AT I”,  da er im BASIC Syntax vorhanden und mir Sinnvoll erschien. Also im fünften ist es nach und nach folgendes:

# echo -e “AT I\n\r” > /dev/ttyHS0
# echo -e “AT I\n\r” > /dev/ttyHS1
# echo -e “AT I\n\r” > /dev/ttyHS2
# echo -e “AT I\n\r” > /dev/ttyHS3

Scheinbar ist es bei manchen Systemen so, dass der Eingabe- und Ausgabekanal unterschiedlich ist, daher ist es besser immer alle zu sehen.

Bei mir ist die Ausgabe bei ttyHS0 gar keine. Bei ttyHS1 und 2 ist es folgende:

Manufacturer: Option N.V.
Model: GlobeTrotter HSUPA Modem
Revision: 1.8.0.0Hd (Date: Jan 14 2009, Time: 16:46:50)

NO CARRIER

Bei ttyHS3 folgende:

Manufacturer: Option N.V.
Model: GlobeTrotter HSUPA Modem
Revision: 1.8.0.0Hd (Date: Jan 14 2009, Time: 16:46:50)

OK

Da das ttyHS3 das einzige mit OK war, hab ich erstmal dieses weiter verwendet. Später haben alle ttys beim gleichen versuch alle OK ausgegeben. Wie man sein richtiges Terminal normalerweise rausbekommt ist mir nicht bekannt.

Gut dann hab ich den bei Tante Google gefundenen AT Code verwendet…

echo -e “AT_ODO=1\n\r” > /dev/ttyHS3

…und schon sollte ich wieder angerufen können während ich am Surven bin. Super. Den Stick abgesteckt an einem anderen Gerät angesteckt und… gleiches Problem wie vorher. Also was kann ich dagegen tun… der Code ist falsch.
In fast allen Foren steht “at_odo=1″ als Lösung. “at_odo?” gibt den aktuell Konfigurierten Wert aus. “at_odo” ist “Sprachservice aktiv”. Wenn der Sprachservice auf 1 gestellt ist, ist dieser nicht aktiv ( Wer auch immer sich das überlegt hat: 1 ist aus und 0 ist ein ). Das bedeutet, der Stick weiss das er nicht telefonieren kann und lehnt das Gespräch ab wodurch die Mailbox hingeht.Man muss dem Stick also mit “at_odo=0″ sagen, dass er telefonieren kann, dann lehnt er das gespräch nicht ab und lässt klingeln bis jemand hingeht…

Wenn ich nicht so müde wäre würde ich hier noch ewtas rumspielen, aber was solls, es funktioniert.

Andere Sticks haben laut dem Telefontreff-Forum folgende AT Codes:

  •     Option Wireless: AT_ODO=1 (ist falsch, siehe oben)
  •     Novatel Wireless: AT$NWRAT=0,1
  •     Huawei: AT^SYSCFG=2,2,3FFFFFFF,1,1
  •     Sonst: AT+CGCLASS=”CG”
  •     Sierra Wireless: AT!SELMODE=01 (bis jetzt ungetestet)

Weiterführende Information:

  • Windows-Anwender kann eventuell damit geholfen werden. Das Telekom PDF ist allerdings etwas fehlerhaft (Speed Modus statt Speech Modus usw)
  • Es gibt diverse Tools hierfür :
    comgt, picocom, MWconn (Win) ixconn (Linux)

UPDATE (20.02.2013):

Ein neuer UMTS Stick ist im Haus (Huawei E5) und… selbes Problem wieder.
Der PS und CS Modus lässt sich aber auch hier mit AT Kommandos umschalten.

Linux

Unter Fedora 18 funktioniert das Ganze wie oben angegeben, jedoch muss man das Modem erst dem System nahe bringen:

  1. Modul laden:
    modprobe usbserial

    Kann sein, dass es nicht notwendig ist. Am Ende war das Modul nicht mehr geladen.

  2. USB Geräte Auflisten
    lsusb
  3. USB Modus umschalten:
    usb_modeswitch -v 12d1 -p 1c20 -H

    Hier muss die richtige VendorID verwendet werden (siehe lsusb)

Der Rest funktioniert mit Linux wie oben beschrieben. AT Code ist der von Huawei.

MacOS

Hier mal was neues auf tonitonic.de => Eine Anleitung für MacOS. Ich habs am Anfang nicht hinbekommen unter Linux den USB Modus Umzuschalten (danke dafür Daniel B.) und hab das Problem unter Mac gelöst, da hier mein tty da war.

  1. Am USB Port einstecken und warten
  2. Terminal starten
  3. sudo screen /dev/tty.HUAWEIMobile-Pcui
  4. AT^SYSCFG=2,2,3FFFFFFF,1,1
  5. Enter (es kommt ein OK)
  6. Screen beenden: (Ctrl + a)   k   y

Die letzte Ziffer schaltet den Modus um. Mit AT^SYSCFG=2,2,3FFFFFFF,1,2 lässt sich der Hotspot wieder in seinen Grundzustand zurückschalten.